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Von der Landgemeinde zum Stadtteil

Von der Landgemeinde zum Stadtteil – Huchting von 1945 bis 1970. Am Donnerstag, den 3. Mai 2018 um 17:00 mit Manfred Oppermann, ehemaliger Huchtinger Bürgerschaftsabgeordneter (Einführung, Moderation), Und Zeitzeugen. (erste Zusagen liegen vor, bitte gerne melden). 1945 wurde Huchting wie alle bremischen Landgemeinden eingemeindet und war dann ein Stadtteil. Im Gefolge kam es zu einem gravierenden Änderungsprozess. Von 6.327 Einwohnern wuchs Huchting bis 1955 auf 10.377. 1970 war der bisherige Höchststand mit 37.259 Einwohnern zu verzeichnen. Ab 1954 bis in die 1970er Jahre wurden abweichend von der Dorfstruktur hauptsächlich vier- bis achtgeschossige Wohnungsbauten errichtet, zumeist als sozial geförderte Wohnungen. Wie haben die „Ureinwohner“ den rasanten Wohnungsbau und den Bevölkerungszuwachs erlebt? Was waren die Eindrücke der neuen Bewohner? Welcher Familienvater konnte in Huchting einen Arbeitsplatz finden, oder wo sonst? Waren alle Frauen Hausfrauen? Nicht vergessen werden soll, wie die Jugendlichen in Huchting den Aufbruch Ende der 60er Jahre erlebt haben. Huchting wurde zu einer Wohnstadt mit wenig Gewerbe und Industrie. Die Veranstaltung am 3. Mai soll mit weiteren Veranstaltungen für die Jahre ab 1971 fortgesetzt werden. Wie sich in ersten Vorgesprächen gezeigt hat, können auch bestimmte Themen separat behandelt werden, wie z.B. das Schul- und Bildungswesen, die Veränderungen in der Jugendkultur oder die Wirtschaftsentwicklung im Stadtteil Huchting. Die Veranstalter haben die herzliche Bitte, dass sich Zeitzeugen melden, besonders für den Zeitabschnitt bis 1970. Bitte melden Sie sich recht bald.